Grundlagen & Regeln

Handballfeld: Maße, Linien und Markierungen einfach erklärt

40 mal 20 Meter, ein 6-Meter-Kreis, die gestrichelte 9-Meter-Linie: Jede Linie auf dem Handballfeld hat eine Funktion. Hier ist das Spielfeld mit allen Maßen verständlich erklärt.

6 Min. Lesezeit

Wer Handball spielt oder trainiert, bewegt sich ständig zwischen Linien, die alle einen Zweck haben: der 6-Meter-Kreis, der den Torraum abgrenzt, die gestrichelte 9-Meter-Linie für Freiwürfe, der 7-Meter-Punkt für den Strafwurf. Wer diese Markierungen und die Maße des Feldes kennt, versteht die Regeln viel leichter – und weiß im Spiel jederzeit, wo er steht.

Die Grundmaße des Spielfelds

Ein Handballfeld ist ein Rechteck mit klaren Maßen:

ElementMaß
Länge40 Meter
Breite20 Meter
Torraumlinie (6-Meter-Linie)6 Meter vom Tor
Freiwurflinie (gestrichelt)9 Meter vom Tor
Siebenmeterlinie7 Meter vor Tormitte
Torwart-Grenzlinie4 Meter vom Tor
Tor (Breite × Höhe)3 Meter × 2 Meter

Das Feld ist damit deutlich größer als ein Basketball-, aber kleiner als ein Fußballfeld. Rund um das Spielfeld gibt es eine Sicherheitszone, die frei bleiben muss.

Der Torraum und die 6-Meter-Linie

Die wichtigste Linie ist die Torraumlinie, meist als 6-Meter-Kreis bezeichnet. Sie ist kein echter Kreis, sondern setzt sich aus einer geraden Linie vor dem Tor und zwei Viertelkreisen an den Pfosten zusammen, alle 6 Meter vom Tor entfernt.

Die Regel dazu ist zentral: Der Torraum gehört allein dem Torwart. Feldspieler dürfen ihn nicht betreten. Sie dürfen aber über ihm springen, solange sie den Ball loswerden, bevor sie darin landen – die Grundlage für Kreis- und Sprungwürfe.

Die Freiwurflinie (9-Meter-Linie)

Die gestrichelte Linie 9 Meter vor dem Tor ist die Freiwurflinie. Von ihr werden Freiwürfe ausgeführt, die der Gegner durch ein Foul verursacht hat. Bei einem Freiwurf müssen die Verteidiger mindestens 3 Meter Abstand halten – deshalb liegt die verteidigende Mannschaft bei Freiwürfen oft direkt an ihrer eigenen 6-Meter-Linie.

Die Siebenmeterlinie

Der Siebenmeter ist der Strafwurf des Handballs. Er wird von einer kurzen Linie 7 Meter vor der Mitte des Tores ausgeführt und gibt es, wenn ein Foul eine klare Torchance verhindert. Der Werfer steht allein gegen den Torwart; alle anderen Spieler müssen hinter der 9-Meter-Linie bleiben, bis der Ball geworfen ist.

Die Torwart-Grenzlinie (4-Meter-Linie)

Eine oft übersehene, kurze Markierung ist die 4-Meter-Linie vor dem Tor. Sie begrenzt, wie weit der Torwart bei einem Siebenmeter dem Werfer entgegenlaufen darf: Er darf seine Torlinie nur bis zu dieser 4-Meter-Marke verlassen, bevor der Ball die Hand des Schützen verlässt.

Die Mittellinie und der Anwurf

Die Mittellinie teilt das Feld in zwei Hälften. Von ihrer Mitte wird der Anwurf zu Spielbeginn und nach jedem Tor ausgeführt. Beim Anwurf müssen sich beide Mannschaften zunächst in der eigenen Hälfte befinden – das ist die Grundlage für den schnellen Anwurf, mit dem Teams nach einem Gegentor Tempo erzeugen.

Das Tor

Das Handballtor ist 3 Meter breit und 2 Meter hoch. Es ist in zwei Farben markiert und muss fest verankert oder gesichert sein. Diese feste Torgröße macht Kennzahlen wie Wurfquoten nach Torecken überhaupt vergleichbar – egal in welcher Halle gespielt wird.

Warum die Maße für das Spielverständnis wichtig sind

Viele taktische Prinzipien ergeben sich direkt aus dem Feld: Warum die Abwehr am 6-Meter-Kreis steht, warum Distanzwürfe von der 9-Meter-Linie kommen, warum Außenspieler aus so spitzen Winkeln werfen. Wer das Feld liest, versteht die Positionen und Systeme sofort besser.

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Häufige Fragen

Ein Handballfeld ist 40 Meter lang und 20 Meter breit. Das Tor ist 3 Meter breit und 2 Meter hoch. Rund um das Spielfeld gibt es zusätzlich eine Sicherheitszone, die frei bleiben muss.

Die durchgezogene 6-Meter-Linie grenzt den Torraum ab, den nur der Torwart betreten darf. Die gestrichelte 9-Meter-Linie ist die Freiwurflinie. Der 7-Meter-Punkt ist die Siebenmeterlinie für Strafwürfe, und die kurze 4-Meter-Linie begrenzt, wie weit der Torwart bei einem Siebenmeter herauslaufen darf.

Der Torraum, abgegrenzt durch die 6-Meter-Linie, gehört allein dem Torwart. Feldspieler dürfen ihn nicht betreten, aber über ihm springen, solange sie den Ball loswerden, bevor sie darin landen. Genau darauf beruhen Kreis- und Sprungwürfe.

Die Freiwurflinie ist die gestrichelte Linie 9 Meter vor dem Tor, von der Freiwürfe nach Fouls ausgeführt werden. Die Siebenmeterlinie ist eine kurze Marke 7 Meter vor der Tormitte für den Strafwurf, den es gibt, wenn ein Foul eine klare Torchance verhindert.

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